Umweltschutz mit Projekt „Coffee To Go Again“

PressefotoJulia Post web
Trinkst Du unterwegs Dein Heißgetränk noch aus einem Einwegbecher oder nutzt Du schon einen eigenen Mehrwegbecher? Julia Post setzt sich bereits seit zwei Jahren mit ihrem Projekt „Coffee To Go Again“ erfolgreich für ein nachhaltiges Konsumverhalten bei Kaffeetrinkern ein. Es geht der Münchner Umweltaktivistin dabei darum, den Verbrauch von Einwegpappbechern zu reduzieren und die Verbraucher dazu zu bringen stattdessen Mehrwegbecher zu verwenden.
Im Sommer 2016 startete die 27-Jährige dann erfolgreich ein Crowdfunding für ihr Projekt und konnte so Privatleute, Organisationen und Firmen auf sich aufmerksam machen, die ihre „Coffee To-Go Again“-Idee unterstützten. Mittlerweile konnte Julia Post schon mehr als 400 teilnehmende Bäckereien und Cafés von ihrem Konzept überzeugen. Weitere 2400 Läden aus Österreich und Deutschland arbeiten zudem an ihrem Beitritt. Die teilnehmenden Unternehmen sind an einem entsprechenden Kampagnen-Logo an der Eingangstür zu erkennen und verpflichten sich den Kunden, die keinen Einwegbecher wollen und einen eigenen Becher mitbringen, zum Beispiel einen Rabatt zu geben oder einen eigenen Becher gegen Pfand zur Verfügung zu stellen, sollte der Kunde keinen mitbringen. Die meisten Mitglieder hat die Aktion in Bayern, wo die Aktion auch gestartet wurde.

Mit ihrer Initiative stieß Julia Post auf ein großes Echo in der Medien-Branche und sorgte zudem für Bewegung in der politischen Debatte. Die gelernte Hotelfachfrau mit Abschluss in Politik- und Verwaltungswissenschaften will mit ihrem Projekt eine Änderung der Lebensmittelverordnung für eine explizite Erlaubnis ihrer Mehrwegbecher auf Bundesebene, die Besteuerung von Einwegbechern sowie die Einführung eines deutschlandweiten einheitlichen Pfandsystems herbeiführen. Im Sommer vergangenen Jahres einigten sich die Umweltminister der Länder auf eine freiwillige Selbstverpflichtung. Falls diese allerdings nicht die gewünschte Wirkung in der „Coffee To-Go“-Branche erzielt, wurden auch ordnungspolitische Maßnahmen in diesem Bereich nicht ausgeschlossen. Mittlerweile soll die Einführung eines Pfandsystems wie Julia Post es wünscht, in Hamburg und Berlin schon beschlossen sein.
In ihrem im März erschienen Buch „Besser machen statt besser wissen – Mehr Mut zum Handeln in der Klimapolitik“ erfahren Leser, welchen Beitrag man selbst für einen umweltbewussten Genuss leisten kann.

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Mit ihrem Buch „Besser machen statt besser wissen – Mehr Mut zum Handeln in der Klimapolitik“ zeigt Julia Post anhand ihres eigenen Projektes „Coffee To-Go again“ dem Leser auf, wie man selbst aktiv umweltbewusst leben kann. Bildquelle: Julia Post

Eine Anleitung zum umweltbewussten Genießen

In dem Buch „Besser machen statt besser wissen – Mehr Mut zum Handeln in der Klimapolitik“ schildert die Autorin Julia Post ihre eigenen Erfahrungen mit dem Projekt „Coffee To Go Again“ und berichtet von der Zusammenarbeit mit verschiedenen Menschen und Organisationen. Sie erläutert dem Leser dabei die Problematik mit Einwegbecher in der ganzen Bandbreite. So berichtet sie über die Folgen für den tropischen Regenwald, den zunehmenden Plastikmüll in den Welt-Meeren und die Auswirkungen der To-Go-Mentalität auf den Menschen. Darüber hinaus beschäftigt sich die Umweltaktivistin mit der Frage, wie sehr auch Produkt-Design zu Nachhaltigkeit beitragen kann. In ihrem Buch beschreibt Julia Post überdies ihre Erfahrungen als erfolgreiche Crowdfunderin und analysiert anhand der Erlebnisse ihres Projektes die deutsche Umwelt- und Klimapolitik. Für sie geht es weniger um den Verkauf von Mehrwegbechern. Viel wichtiger ist der gelernten Hotelfachfrau, die auch viele Vorträge zum Thema Klimaverbesserung hält, die Verbreitung eines ökologischen Gedankens.
Zusätzlich gibt die Autorin dem Leser einen Einblick in die Umweltschutzarbeit und erläutert, welche Rolle sie darin einnimmt. Ihr Buch ist keineswegs nur eine Werbung für ihr Projekt, sondern vielmehr eine Ermutigung sich für die eigene Umwelt einzusetzen. Abschließend gibt Julia Post dem Leser einen kleinen Leitfaden an die Hand, wie man ein eigenes Projekt starten kann und worauf man dabei achten sollte. „Besser machen statt besser Wissen“ ist somit eine interessante Heranführung an die umweltpolitische Arbeit durch das Projekt „Coffee To-Go Again“.
Das Buch „Besser machen statt besser wissen – Mehr Mut zum Handeln in der Klimapolitik“ ist in Eigenverlag erschienen und unter der ISBN 978-3-00-055738-5 für 14,90 € erhältlich.

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