Überraschende Munderlebnisse schaffen

Die Trendthemen Food-Pairing und Aromen sind in der gastronomischen Szene in aller Munde. Schließlich will jeder seinen Gästen Abwechslung und neue Geschmackserlebnisse bieten.

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Elf verschiedene Dessertkreationen, die für überraschende Geschmacks- und Munderlebnisse sorgten, erwarteten die Teilnehmer. Foto: Emmerich.

Ein Dessert hat als krönender Abschluss einer Speisenfolge von vornherein einen besonderen Stellenwert. Was zuletzt gegessen wird, bleibt in Erinnerung. Doch immer häufiger werden Desserts gar nicht nach einem Hauptgang verzehrt – zunehmend mehr Gäste wählen sich die süße Leckerei als Belohnung oder Zwischenverpflegung während des Tages. Dies veranschaulichte auch Trendforscher Christian Holz von Culicons zusammen mit der Food-Pairing-Künstlerin Anneli Käsmayr im Rahmen eines Frischli-Dessert-Workshops beim ZDF in Mainz. Dabei wurde zudem deutlich, dass in der GV für die süßen Kreationen zu über 60 Prozent Convenienceprodukte verwendet werden, Tendenz steigend. Dennoch oder gerade deswegen ist es wichtig, sich durch besondere Genuss-Momente auszuzeichnen.

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Anneli Käsmayr verdeutlichte, wie wir Geschmack überhaupt wahrnehmen. Foto: Emmerich

Die Grundformel dafür ist denkbar einfach und genial: Man wähle ein Frischli-Dessertprodukt, kombiniere es mit zwei weiteren Zutaten und überlege sich sowohl eine außergewöhnliche Anrichtemöglichkeit als auch eine entsprechende Ausgabe-Darbietung. Dabei sollte auch stets an kleine und Mitnahme-Portionen gedacht werden.

Überraschende Genussmomente

Im Fokus des Seminars stand natürlich der praktische Teil, die Konzeption und Verkostung neuer Dessertkreationen mittels Food-Pairing. Insgesamt elf verschiedene wahre Genussexplosionen hatte Anneli Käsmayr dafür nach einer Einführung in die Welt des Geschmacks vorbereitet, die alle Sinne ansprachen: Creme Brulée mit Kardamom und Karottenchip mit Baumpfeffer, grüner Zucchinibrownie an Schwarzbierschaum mit karamellisiertem Malz und Pinienkernen, kalte Marzisblüten-Creme mit Mandeln und gebackenen Bananen oder eine Rote-Bete-Praline mit Himbeerpüree, Portwein und Balsamico waren hier nur einige Beispiele, wie man mit bereits bekannten Zutaten völlig neue Genussmomente schaffen kann. Neben dem Schließen von Aromenlücken oder der harmonischen Kombination zweier Aromen wurde dabei auch mit der Verwendung von Zutaten, die unterschiedliche Konsistenzen haben, gespielt.

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Jede der Dessertkreationen schmeckte auf ihre Art besonders. Foto: Emmerich.

Eure Martina

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